Schwerpunkte unserer Hilfe für 2011 Mechanikerkurse durchführen
Friedemann plant mehrere Mechanikerschulungen für einheimische Stationsleiter aus über 20 Dörfern der Ostsepikprovinz durchzuführen. Seit 2007 gab es keine solche Schulungen mehr. Die entlegenen Gebiete am Sepik können meist nur mit dem Flugzeug erreicht werden. Dazu werden intakte Landepisten benötigt, um eine - zumindest minimale - Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Nur so können Lehrer, Krankenschwestern oder Pastoren die abgelegenen Dörfer aufsuchen. Friedemann wird ihnen zeigen, wie die Landepisten, die regelmäßig gemäht werden müssen, intakt gehalten werden können und wie die Rasenmäher in Ordnung zu halten und zu reparieren sind. Ebenso werden funktionstüchtige Funkgeräte benötigt, um z.B. Wetterberichte (ohne die die Kleinflugzeuge nicht fliegen können) oder sonstige Informationen an die Außenwelt weiterzugeben. Die Funksprechanlagen und die Solarsyststeme müssen regelmäßig gewartet und repariert werden. Hier wird sich Friedemann einbringen und insbesondere die Leute vor Ort schulen. Pastorenkurse
In vielen Buschgemeinden haben die meisten Pastoren keine Bibelschulausbildung. Dazu hatten sie in den vergangenen Jahren keine geistliche Zurüstung. Wir hoffen, dass wir durch das Anbieten von Pastorenkursen und Ältestenschulungen die Verantwortlichen der Gemeinden für ihren Dienst besser zurüsten können. DorfschulprojekteIn vielen Dörfern können nur sehr wenige Menschen lesen und schreiben. Die Dorfschulen haben kaum Schulmaterial oder ordentliche Schulmöbel. Nun möchten wir als LMÖ durch ihre Mithilfe, den Einheimischen ermöglichen, lesen und schreiben zu erlernen. Darüber hinaus wollen wir mehrere Buschschulen mit Lehrmaterialien und Schulmöbel besser ausstatten. Einheimische Mitarbeiter fertigen diese Schulmöbel an, die an die einzelnen Schulen geliefert werden. Schulbücher und Schreibmaterial müssen in der Stadt Wewak angekauft werden. Viele ausgebildete Lehrer können nicht zu ihren Einsatzdörfern und weiteren Fortbildungskursen gelangen, weil die Kosten des Transports für die einheimische Bevölkerung unerschwinglich sind. Durch Ihre tatkräftige Mithilfe wollen wir die Entwicklungsarbeit in Ambunti weiter betreiben und die Mitarbeiter vor Ort nach Kräften unterstützen. Die Kosten für Schulmaterial betragen ca. 1.500,- Euro pro Jahr und Schule.
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